Sonntag, 12. Oktober 2014

Die Nähkiste öffnet sich

Hallo zusammen,

wie ich euch bereits in diesem Post hier berichtet habe, habe ich mit dem Nähen angefangen. Da ich jetzt bereits einige Wochen dabei bin, dachte ich mir, es wird Zeit, etwas mehr davon zu erzählen und zu zeigen :o)

Angefangen hat alles mit einem gewissen Termin im Mai dieses Jahres (*more to come soon-ish*). Da wurde ich durch einen eintägigen Nähkurs im Atelyeah mit der Idee angefixt, nähen können zu wollen – wenigstens ein bisschen!

Ich habe mich nie ernsthaft mit dem Handwerk des Nähens auseinandergesetzt. Im Laufe dieses Jahres wurde ich allerdings immer wieder mit der Nase drauf gestoßen. Ich war nach dem Tageskurs ehrlich begeistert, wie schnell man unter Anleitung brauchbare Ergebnisse produzieren kann. Da schienen ultracoole, selbstgemachte Klamotten, Taschen, Kissen und so vieles mehr plötzlich nicht mehr so fern wie immer gedacht. Der Funke war übergesprungen!

Im August habe ich den Gedanken, mehr Näherfahrung sammeln zu wollen, wieder aufgenommen. Ich brauche eben manchmal etwas länger und außerdem war doch Sommerloch. Fast zeitgleich zu meiner Entscheidung hat das Atelyeah begonnen, ein attraktives Angebot für einen Abendkurs anzubieten. Wenn das kein Schicksal war! Ich konnte nicht widerstehen und habe mir ein Plätzchen reserviert. Außerdem hingen gerade viel zu lange Gardinen an unseren Fenstern.

Zum Start: Gardinen kürzen

Die ersten Stunden hieß es also Gardinenkürzen. Michaela, die Besitzerin des Atelyeah, hat mir also gezeigt, wie ich vorgehen muss und ich habe fleißig losgelegt. So eine Menge an Stoff, so lange gerade Nähte... ich will jetzt nicht behaupten, dass es besonders viel Spaß gemacht hat. Versteht mich nicht falsch: Es hat mir sehr wohl Spaß bereitet, das Drumherum des Nähens kennenzulernen, entspannt Gardine um Gardine mehrfach nachzumessen, beim Bügeln Popcorngeruch in der Nase zu haben (und nein, ich bin nicht verrückt, dass liegt an der Bügelunterlage!) und herrlich vor mich hinzuschimpfen, wenn ich mir wieder in beim Abstecken in den Finger gepikst hatte.


Aber so schnell möchte ich lieber keine Gardinen mehr kürzen. Denn: Gerade das Gefühl, etwas Neues herzustellen aus einzelnen Teilen fand ich am Nähen so toll. Was soll ich sagen: It had to be done! (Ich hätte doch niemanden meine Gardinen kürzen lassen können, bloß weil es nicht so viel Spaß macht – no way!) Das Wohnzimmer sieht jetzt viel besser aus mit den gekürzten Gardinen und ein bisschen stolz bin ich ja auch auf mich!

Der kleine Schal sucht seinen Pulli

Guten Gewissens ging es also ans nächste Projekt. Es sollte ein Pulli werden, aber der Stoff hat nicht mehr gereicht. Da hab ich mit dem passenden Schal zu dem Pulli angefangen :o) Ich hatte mir überlegt, dass ich auf der einen Seite den Jersey-Stoff vom Pulli nehme und auf der anderen Seite zwei verschiedene Webstoffe anbringe. Außerdem wollte ich keinen Loop nähen.


Ich hatte meine Theorie, wie ich vorgehen soll, aber am Ende kam alles ein wenig anders und Dank Michaelas Tipps und Tricks sieht man keine einzige Naht *juhu* Sogar mein Label konnte ich aufbringen (wenn auch noch nicht ganz perfekt). 


 Ich finde, der Schal ist ziemlich hübsch geworden. Seht selber:


Ein Überraschungsprojekt

Was ich aktuell nähe ist ein Geheimnis *uuuuu* Schon zu Kursbeginn hatte ich im Atelyeah etwas hängen sehen, was ich sofort als Geschenk für jemanden identifiziert hatte. Da dieser Jemand hier auch liest, verrate ich nicht viel. Aber wie immer kann ich mir einen kleinen Sneak Peek nicht verkneifen (Im Sachen-für-mich-behalten bin ich wirklich kein Meister! Schon gar nicht bei tollen Sachen!)


Wenn dieses Projekt fertig ist, geht’s an den Pulli! Denn der nächste Kurs ist schon gebucht :o) Und bei all den tollen Stoffen kamen mir schon tausend Ideen, was ich danach nähen könnte/sollte/will. Ich muss also vermutlich noch mehrere Nähkurse buchen!

Falls es dem einen oder der anderen aufgefallen ist: Ich hatte ursprünglich hellblaue Nählabel bestellt und keine weißen. Beim nächsten Mal erzähle ich euch daher die kleine Geschichte meiner Nähetiketten.

So, noch ein Tipp: Wer mehr über das Atelyeah und Michaela erfahren will, kann ihre Webseite oder die Facebook-Page besuchen :-)

Bis bald,
die Melli

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