Dienstag, 23. August 2016

Ein Shopper für Schwiegermutti

Hallo zusammen,

ja, mich hat das Taschenfieber gepackt :-) Ich hab euch hier und hier ausführlich von meinem ersten Näh-Abenteuer hin zur Strand-Wendy a lá Pattydoo erzählt. Und auch von dem Berg Stoffe, den ich danach aus meinen Regalen gezaubert und auf den Schreibtisch buxiert hatte... für die nächsten eintausend und ein Wendys ;-)


Nicht, dass es nicht noch schönere und coolere Taschenschnitte gäbe. Aber ich habe mich beim Lesen der vielen Nähblogs immer gewundert, wie man auf die Idee kommen kann, ein Schnittmuster mehr als einmal zu nähen. Ich mache die meisten Rezepte nur einmal (auch wenn sie lecker waren), denn es gibt so viel auszuprobieren und die meisten Bastelideen auch, denn dann kommt mir eine neue, gute Idee. Aber diese erste eigene fertiggenähte Tasche hat dieses ganze Denken komplett auf den Kopf gestellt! Ich kann mir seit dem nicht nur vorstellen, einen tollen Schnitt mehr als einmal zu nähen, ich kann mir sogar vorstellen, irgendwann doch Kleidung für mich anzufertigen, weil mir der Gedanke des Testnähens plötzlich unendlich logisch und sinnvoll erscheint!! Und da Übung ja den Meister macht, hab ich dem Shopper-Nähwahn nachgegeben :-)

Nach dem ich meiner Schwiegermutti bereits ein Dreieckstuch mit Karabiner genäht hatte, weil die Stoffe einfach aussahen, als gehörten sie ihr, haben auch bei der Stoffauswahl für die Shopper wieder zwei Stöffchen „Ich-Hier-Hallo“ geschrien ;-) By the way, der Artikel über das Dreieckstuch ist übrigens mit Abstand der beliebteste Artikel auf meinem Blog. Der Schnitt hat wohl genau den Nerv der Zeit getroffen!

Tatsächlich hab ich mich auch nicht komplett entfernt von meinem ursprünglichen Denken. Genau dieselbe Tasche zweimal zu nähen, kann ich mir nämlich immer noch (!!!) nicht vorstellen :o) Daher ist diese Tasche mit einem breiten Stoffstreifen nach oben abgesetzt. Außerdem gibt es eine aufgesetzte Innentasche für Portemonnaie und Telefon, da ich es furchtbar finde, in großen Taschen ewig danach suchen zu müssen. Auf die bin ich auch besonders stolz, weil sie genau auf das Muster passt – yeay! Die Tasche ist nicht verstärkt, weil sie aus grobem Baumwollstoff ist (ich glaube, auch das waren mal Gardinen!). Ich bin mit dem Ergebnis rundum zufrieden, aber schaut selbst:





Witzig ist, dass ich natürlich darauf geachtet habe, die Dinge, die beim ersten Nähen schief gelaufen sind, diesmal besser zu machen und dafür tausend neue Fehler gemacht habe, auf die ich dann beim nächsten Mal achte, um dann wiederum ... naja, ihr versteht schon ;-) Das hat mich tatsächlich eher amüsiert, statt mich zu frustrieren. Ich sehe das als ein gutes Zeichen in Richtung #NähenistmeinYoga

In diesem Sinne Namasté,
die Melli

Verlinkt bei: Creadienstag, HandmadeOnTuesday, DienstagsDinge, Pamelopee's August Crealopee, Meertje und den August-TaschenUndTäschchen

MerkenMerkenMerkenMerken
MerkenMerken

Kommentare:

  1. Sie ist sehr schön, kann keine Fehler sehen, deine Schwiegermutter hat sich sehr gefreut.
    Lieben Gruß,
    Petra

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Petra,
    ich finde deinen Kommentar so witzig. Klingt, als suchtest du immer nach Fehler bei meinem Genähten :-)) Ja, ich denke, sie hat sich gefreut! Ich kann gut üben, in dem ich auch mal Stoffe, Farben oder Muster vernähe, die ich nicht so gut finde, aber wer aus der Familie!!
    Liebe Grüße,
    Melanie

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über eure Kommentare zum Post :-)
Auch wenn's manchmal mit der Antwort etwas dauert - ich melde mich zurück!